Donnerstag, 15. Juni 2017

Rosen, Grünspechte und Luftschiffe!

Von der Pappel über unserem Garten hab ich ja schon paar Mal erzählt. 
Eichhörnchen, Halsbandsittiche, Eichelhäher, alles tummelt sich dort. 

Aber nun haben wir eine Grünspechthöhle!! 


 Sehr geschickt angelegt unter dem Schirm eines Baumpilzes. 



Hoffentlich kriegen wir mit, wenn sie flügge werden! 

Ansonsten herrlichstes Gartenwetter!




 Und natürlich auch Rosenwetter!


Der Klatschmohn blüht immer noch. 



Einjähriger Rittersporn - hier in blau, in andren Gartenecken in rosa oder weiss. 


Vom Päng zum Schüttelmich



 KräuterbeetKräuterbeet


Wanzentummelplatz


 Gelbweiderich



Das Mönschterli 

unsere Kompostbepflanzung... kicher. Kommt alles von alleene. 

und wandert schnurstracks blühend duftend und sich tummelnd zu Ghislanas Naturdonnerstag! Danke dass Du mich eingeladen hast! 

***

Das Regenmädchen hat die Rosen entdeckt!




Die großen Pusteblumenkugeln des Wiesenbocksbartes stehen im Garten. 
Ich hab ein paar nach Hause genommen, weil mich die großen Fallschirme faszinieren. Das Regenmädchen nimmt sie schon anstelle ihres Regenschirms.

Hier habe ich sie in den Rand der Traumbarke gesteckt. (was ein Gefummel. Vorstechen, durchfädeln, nicht abbrechen...)



Papier-Wurstkordel-Kreiden-Wiesenbocksbart 


Aber ich wollte es noch zärter - duftiger - fliegender!

Ein Luftschiff! Genäht. Aus Papier. Und die Schirmchen in die vorgenähten Schlaufen gesteckt. 



Na, dann steche ich mal in See!

Montag, 12. Juni 2017

Museumsnacht und Sunprintversuche

Samstag auf Sonntag nacht mit der Tochter durch die Stadt ziehen: Nacht der offenen Museen - und Galerien, Buchhandlungen, Werkstattläden und Ateliers. Es hat schon ein paar Jahre lang Tradition: Die Männer der Famile glänzen in dieser Nacht durch Inhäusigkeit, wir Zwei sind unterwegs.  Ich habe kaum Bilder gemacht, war mehr mit Gucken beschäftigt. Und hören und essen und herumlaufen und Leute treffen und wieder gucken. Aber ein Objekt war wirklich klasse. Mitten in den Hinterhöfen eines Strassencarrees aus fünfstöckigen schwärzlichen Altbauten mit Grün da und hier und niedrigeren Garagengebäuden schwebte das: 



Entzück entzück

Die Stimmung in der Nacht ist einfach toll. Man hat das Gefühl, die ganze Stadt sei unterwegs. Hinterhöfe sind offen, die man das ganze Jahr nie sieht, weil eben hinten.... Mal mit Weinprobe und Pavillöngschen, mal mit Dachatelier zu betreten über die Hühnerleiter, mal lauschige Ecke mit Grün und bunt, Gerümpel wird umfuntioniert als Deko für einen brummenden Abend. Mal Buchmarkt mit Sängerin, mal herrlich schräge Performance 






und nebendran gibts geiles Cury, mixt wer Cocktails, laufen Videos, Mixtapes, trifft chic auf underground. Kleine Kinder düsen rum. Man kommt ins Gespräch. Treiben lassen durch die warme Sommernacht, im Haus Burgund noch drei, vier Lieder einer französischen Band mitnehmen und zum Abschluss Schlange stehen vor'm naturhistorischen Museum, wo sie bis nach Mitternacht waffeln buken. Köstlich!

Kichernd und puderbezuckert sind wir heimgekommen. 


Anderntags lange schlafen und in der Hitze so wenig wie möglich bewegen. Ulrike und Michaela haben mich mit sunprint infiziert. 
Das musste ich probieren. Schablonen geschnitten und meine Stoffmalfarben herausgekramt und stark verdünnt. 
So sah alles aus, als die Schablonen  aufgelegt und tlw. festgesteckt waren - ich habe keine Folie, sondern Papier genommen. 


rechts ein mini shiboripäckchen ... es war noch stoff übrig. rautig gewebtes halbleinen.






Dann wars erst mal heissssss. 
Tomaten giessen. 




Hallo Minzen!



 Schablone lüften. 





 Pfingstrosenblatt





 Tja. Ziemlich gemischt. 


Einen Shiboriversuch hab ich noch gemacht, um die Farbe alle zu bekommen - dafür war sie aber zu dünnflüssig glaube ich und ist sehr stark eingezogen. 




Was ich damit machen will fragt mein Mann. Ach, ich hab da so ein paar Ideen, für Reisende, die immer einen Haufen Technik dabeihaben, Ladegerät, Adapter, Kabel.....man könnte Beutel damit benähen.... mal schaun. Besticken, beschreiben, hmhmhm.

desisnochlangnetfeddisch. 














Samstag, 10. Juni 2017

Rosen I


Michaelas Mustermittwoch ruft zu Rosen auf.  
Hamwer. 





Im Hof. Die Kletterrose ist viele Jahre alt und heckt über zwei Höfe. An windstillen Sommertagen steht ihr Duft zwischen den Häuserwänden. Zur Zeit ist es zu windig


und oft auch zu nass. Regnet es zu sehr, schimmeln die Blüten. 

Im Skizzenbuch tummeln sich auch welche. 
Erste Versuche zu stempeln in drei Farben.  



Das Papier ist zu grob. Nachkringeln mit rotem Stift. 

Dann doch lieber Farbe. 




... Makro ... 






Am liebsten mag ich die Heckenrosen, die ihre Girlanden voller Blüten ausbreiten. Als ich Kind war, dufteten ihre Kaskaden in den Gräben und Reschen. Die gibts heute nicht mehr. Neubaugebiet oder der Gewinnoptimierung der Landwirte zum Opfer gefallen. Der dann auch alles andere zum Opfer fiel. Die Hohlwege mit den Käuzchen. Walnussbäume. Sortenfeste aus Kernen gezogene Weinbergspfirsische. Verwilderte Pflaumen, Mirabellen und Renekloden in allen Größen und Farben von gelb, rot bis blau. Weissdorngestrüpp für kleine Vögel. Lehmhänge voller Getier. 
Und Rosen.


Nachtrag für die liebe Frau Frosch: 


und auch für Ghislana, die mich zum Naturdonnerstag eingeladen hat. Vielen Dank!